§ 1

 

Der Verein führt den Namen „ BRAUCHTUMSGRUPPE NORISCHE PERCHTEN“

Er hat seinen Sitz in 9373 Klein St. Paul und erstreckt seine Tätigkeit auf ganz Österreich!

 

 

§2

 

Der Verein ist nicht auf Gewinn ausgerichtet. Er verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der Bundesabgabenordnung. Der Verein bezweckt Brauchtumserhaltung (Perchtenläufe, Teufelshows, Nikolo und Krampusse, Hausbesuche zum Krampusstag usw.)

 

 

§3

 

Der Vereinszweck soll durch die in den Absätzen 2 und 3 angeführten ideellen und materiellen Mittel erreicht werden 

2) Als ideelle Mittel dienen:

Versammlungen, gesellige Zusammenkünfte, Auftritte der Gruppe, Turniere, (Training für Auftritte)

Herausgabe eines Mitteilungsblattes, Flugzettel und einer Broschüre für die Mitglieder 

3)Die erforderlichen materiellen Mittel sollen aufgebracht werden durch:

A;        Beitrittsgebühren und Mitgliedsbeiträge

B;        Erträge aus Veranstaltungen und Vereinseigenen Unternehmungen

C;        Spenden, Sammlungen und sonstige Zuwendungen!

 

 

§4

 

Die Mitglieder gliedern sich in ordentliche, außerordentliche und Ehrenmitglieder.

Ordentliche Mitglieder sind jene, die sich insoweit voll an der Vereinsarbeit beteiligen, als sie bei der Hälfte der vom Vorstand nachweislich allen Vereinsmitgliedern zur Kenntnis gebrachten Vereinsversammlungen, das sind alle Zusammenkünfte von Vereinsmitgliedern anwesend sind.

Außerordentliche Mitglieder sind solche, die die Vereinstätigkeit nur durch Zahlung eines erhöhten Mitgliedsbeitrages fördern.

Ehrenmitglieder sind Personen, die hiezu wegen besonderer Verdienste um den Verein ernannt werden!

 

 

§5

 

Mitglieder des Vereines können alle Physischen Personen die mit dem Beitrittsdatum das 15. Lebensjahr vollendet oder Größer als 170 cm sind werden!

Über die Aufnahme der ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder entscheidet allein der Vorstand endgültig. Die Aufnahme kann ohne Angabe von Gründen verweigert werden!

Die Ernennung der Ehrenmitglieder erfolgt auf Antrag des Vorstandes bei der Generalversammlung!

Vor Konstituierung des Vereines erfolgt die vorläufige Aufnahme von Mitgliedern durch den Propanenten. Diese Mitgliedschaft wird erst mit Konstituierung des Vereines wirksam1

 

 

§6

 

Die Mitgliedschaft erlischt durch den Tod, durch freiwilligen Austritt ,durch Ausschluß oder Streichung!

Der Austritt kann nur mit 31.Dezember jeden Jahres erfolgen! Er muss dem Vorstand mind.3 Monate vorher mitgeteilt werden! Erfolgt die Anzeige verspätet so ist sie erst beim Nächsten Austrittstermin wirksam! Die Streichung eines Mitgliedes kann der Vorstand vornehmen wenn dieses trotz zweimaliger Ermahnung länger als zwei Monate  mit der Zahlung der Mitgliedsbeiträge im Rückstand ist. Die Verpflichtung zur Zahlung der fällig gewordenen Mitgliedsbeiträge bleibt Hiermit unberührt! 

Der Ausschluss eines Mitgliedes aus dem Verein kann vom Vorstand wegen grober Verletzung der Mitgliedspflichten und wegen unehrenhaften Verhaltens verfügt werden!

Gegen den Ausschluss ist schriftlich die Berufung an die Generalversammlung zulässig, bis zu deren Entscheidung die Mitgliedsrechte ruhen!

Die Anerkennung der Ehrenmitgliedschaft kann aus den im Absatz 4 genannten gründen von der Generalversammlung über Antrag des Vorstandes beschlossen werden.

 

 

§7

 

Die Mitglieder sind berechtigt an allen Veranstaltungen des Vereines teilzunehmen !Das aktive und passive Wahlrecht steht nur den ordentlichen Mitgliedern zu. 

Die Mitglieder sind verpflichtet, die Interessen des Vereines nach Kräften zu fördern und alles zu unterlassen, wodurch das ansehen und der Zweck des Vereines Abbruch erleiden könnte.

Sie haben die Vereinsstatuten und die Beschlüsse der Vereinsorgane zu beachten. Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder sind zur pünktlichen Zahlung der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge in der von der Generalversammlung jährlich beschlossenen Höhe verpflichtet!

 

 

§8

 

Organe des Vereines sind die Generalversammlung der Vorstand die Rechnungsprüfer und das Schiedsgericht!

 

 

§9

 

Die ordentliche Generalversammlung findet alljährlich innerhalb von 2 Monaten nach dem Beginn des Kalenderjahres statt 

Eine außerordentliche Generalversammlung hat unter Anführung des Grundes auf Beschluß des Vorstandes, der ordentlichen Generalversammlung oder auf schriftlichen Antrag von mind. 5 Mitgliedern oder der beiden Rechnungsprüfer binnen 2 Wochen stattzufinden! 

Sowohl zu den ordentlichen als auch zu den außerordentlichen Generalversammlungen sind alle Mitglieder mind.  2 Wochen vor dem Termin schriftlich einzuladen.

Die Anberaumung der Generalversammlung hat unter Angabe der Tagesordnung zu erfolgen. Die Einberufung erfolgt durch den Vorstand.

Anträge zur Generalversammlung sind mind.20 Tage vor dem Termin der Generalversammlung beim Vorstand schriftlich einzureichen. 

Gültige Beschlüsse- ausgenommen solche über einen Antrag auf Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung- können nur in Rahmen der Tagesordnung gefaßt werden!

Bei der Generalversammlung sind alle Mitglieder teilnahmeberechtigt. Stimmberechtigt sind nur die Mitglieder.

Jedes Mitglied hat eine Stimme. Juristische Personen werden durch ihren Bevollmächtigten vertreten. Die Übertragung des Stimmrechtes auf  ein anderes Mitglied im Wege einer schriftlichen Bevollmächtigung ist zulässig!

Die Generalversammlung ist bei Anwesenheit der Hälfte aller stimmberechtigten Mitglieder bzw. deren bevollmächtigten beschlußfähig. Ist die Generalversammlung zur festgesetzten Stunde nicht beschlußfähig, so findet  die Generalversammlung 15 Minuten später mit derselben Tagesordnung statt, die dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der erscheinenden beschlußfähig ist!

Die Wahlen und die Beschlußfassungen  in der Generalversammlung

erfolgen mit einfacher Mehrheit der gültig abgegebenen Stimmen !

Stimmengleichheit gilt als Ablehnung des Beschlussfassungs- - oder Wahlvorschlages.

Beschlüsse mit denen das Statut des Vereins oder der Verein aufgelöst werden soll, bedürfen jedoch einer qualifizierten Mehrheit von 75 % der abgegebenen Stimmen.

Über Verlangen eines Drittels oder Viertels der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder haben die im §10 lit.c,f,g vorgesehenen Tätigkeiten im Rahmen einer geheimen Wahl und

Direkten Wahl einer Erledigung zugeführt zu werden!

Den Vorsitz in der Generalversammlung führt der Obmann bei dessen Verhinderung sein Stellvertreter. Wenn dieser auch verhindert ist führt das an Jahren älteste Vorstandsmitglied die Generalversammlung.

 

 

§10

 

Der Generalversammlung sind folgende Aufgaben vorbehalten:

A;        Entgegennahme und Genehmigung der vom Obmann, Kassier und den Rechnungsprüfern Verstatteten Rechenschafts- und Kontrollberichte und des Rechnungsabschlusses.

B;        Beschlussfassung über den Voranschlag.

C;        Bestellung und Enthebung der Mitglieder des Vorstandes und der Rechnungsprüfer.

D;        Festsetzung der Höhe der Beitrittsgebühr und der Mitgliedsbeiträge für ordentliche und außerordentliche Mitglieder:

E;        Verleihung und Aberkennung der Ehrenmitgliedschaft.

F;         Entscheidung über Berufungen über Ausschlüsse von der Mitgliedschaft.

G;        Beschlussfassung über Statutenänderung und die Freiw. Auflösung des Vereines.

H;        Beratung und Beschlussfassung über sonstige auf der Tagesordnung stehende Fragen.

 

 

§11

 

Der Vorstand besteht aus 6 Personen, aus dem Sektionsleiter 1, dem Sektionsleiter 2, dem Kassier, dem Schriftführer 1, dem Schriftführer 2 und dem Organisator(Zeugwart, Magazinär, Organisation von Veranstaltungen).

Die Funktion des Obmannes teilen sich die beiden Sektionsleiter in zeitlicher Reihenfolge auf:

Der Sektionsleiter 1 ist vom Tag der Wahl bis zum 31.12 desselben Jahres Obmann des Vereines und übergibt das Amt des Obmannes mit 1.1 des nächstfolgenden Jahres nach der Wahl dem Sektionsleiter 2 der dieses Amt bis zum Tag der nächsten Wahl innehat. Der jeweilige andere Sektionsleiter ist Obmann Stv.

Der Schriftführer 1 ist vom Tag der Wahl bis zum 31.12 desselben Jahres Schriftführer des Vereines und übergibt das Amt des Schriftführers mit 1.1 des nächstfolgenden Jahres nach der Wahl dem Schriftführer 2 der dieses Amt bis zum Tag der nächsten Wahl innehat. Der jeweilige andere Schriftführer  ist Schriftführer Stv.

Der Kassier und der Organisator sind von dieser Regelung nicht betroffen

 

Die Funktionsdauer des Vorstandes beträgt 2 Jahre. Auf jeden fall währt sie bis zur Wahl eines neuen Vorstandes. Bisherige Vorstandsmitglieder sind wieder wählbar.

Der Vorstand wird vom Obmann, in dessen Verhinderung von seinem Stellvertreter, schriftlich oder mündlich einberufen.

Der Vorstand ist beschlußfähig wenn alle seine Mitglieder eingeladen und mind. Die Hälfte von Ihnen anwesend sind.

Der Vorstand faßt seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit, bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Obmannes den Ausschlag.

Den Vorsitz führt der Obmann, bei Verhinderung sein Stellvertreter. Ist dieser auch verhindert, obliegt der Vorsitz dem an Jahren ältesten anwesenden Vorstandsmitglied.

Außer durch Tod und Ablauf der Funktionsperiode erlischt die Funktion eines Vorstandsmitgliedes durch Enthebung und Rücktritt.

Die Generalversammlung kann jederzeit den gesamten Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder entheben.

Die Vorstandsmitglieder könnten jederzeit schriftlich ihren Rücktritt erklären. Die Rücktrittserklärung ist an den Vorstand, im Falle eines Rücktritts des gesamten Vorstandes an die Generalversammlung zu richten. Der Rücktritt wird erst mit Wahl. bzw.  Kooptierung eines Nachfolgers wirksam.

Ist eines der Mitglieder des Vorstandes an der Ausübung seiner Funktion   verhindert oder nicht willens, seiner Funktion und der damit verbundenen Aufgaben  Statuten- und  Beschlussgemäß nachzukommen, hat unverzüglich der Stellvertreter anlassgemäß für das verhinderte oder säumige Mitglied des Vorstandes tätig zu werden.

 

 

§12

 

Aufgabenkreis des Vorstandes

Dem Vorstand obliegt die Leitung des Vereines. Ihm kommen alle Aufgeben zu, die nicht zu den Statuten einem anderen Vereinsorgan zugewiesen sind. In seinen Wirkungsbereich fallen insbesondere folgende Angelegenheiten:

Erstellung des Jahresvoranschlages sowie Abfassung des Rechenschaftsberichtes und des Rechnungsbeschlusses; Vorbereitung der Generalversammlung; Einberufung der ordentlichen und der außerordentlichen Generalversammlung; Verwaltung des Vereinsvermögens;

Aufnahme, Ausschluss und Streichung von Vereinsmitgliedern;

Aufnahme und Kündigung von Angestellten des Vereins.

 

 

§13

 

Der Obmann ist der höchste Vereinsfunktionär. Ihm obliegt die Vertretung des Vereines gegenüber Behörden und dritten Personen:. Er führt den Vorsitz in der Generalversammlung und im Vorstand. Bei Gefahr im Verzug ist er berechtigt, auch in Angelegenheiten, die in den Wirkungsbereich der Generalversammlung oder des Vorstandes fallen, unter eigener Verantwortung selbstständig Anordnungen zu treffen, die jedoch der nachträglichen Genehmigung durch das zuständige Vereinsorgan bedürfen.

Der Schriftführer hat den Obmann bei der Führung der Vereinsgeschäfte zu unterstützen. Ihm obliegt die Führung der Protokolle der Generalversammlung und des Vorstandes.

Der Kassier ist für die ordentliche Geldgebarung des Vereins verantwortlich.

Schriftliche Ausfertigungen und Bekanntmachungen des Vereines, insbesondere den Verein verpflichtende Urkunden, sind vom Obmann und vom Schriftführer , bzw. bei finanziellen Angelegenheiten auch vom Kassier, zu unterfertigen.

Der Obmann hat auch Ablichtungen der von ihm und dem Schriftführer unterzeichneten Protokolle über die ordentliche und außerordentliche Generalversammlung an einzelne Vereinsmitglieder über deren schriftliches Verlangen nachweislich auszufolgen.

Weiters hat der Obmann ein aktuelles Verzeichnis aller ordentlichen Vereinsmitglieder unter Anführung deren Adressen an einzelne Vereinsmitglieder über deren ausdrückliches schriftliches Verlangen, in dem als Grund die Einleitung von Kontaktgesprächen mit anderen Mitgliedern zum Zwecke der Stellung eines im § 9 Abs. 2 statuierten Antrages, eine außerordentliche Generalversammlung einzuberufen, anzuführen ist, nachweislich auszufolgen.. Datenschutzrechtliche Einwendungen gegen das in dieser Form schriftlich begründete Verlangen sind unzulässig.

Im Falle der Verhinderung treten an die Stelle des Obmannes , des Schriftführers und des Kassier ihre Stellvertreter.

 

 

§14

 

Die zwei Rechnungsprüfer werden von der Generalversammlung für die Dauer von 2 Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.

Den Rechnungsprüfern obliegt die laufende Geschäftskontrolle und die Überprüfung des Rechnungsbeschlusses. Sie haben der Generalversammlung über das Ergebnis der Überprüfung zu berichten.

Im übrigen gelten für die Rechnungsprüfer die Bestimmungen des§11 Abs.8,9 und10.

Die Rechnungsprüfer dürfen dem Vorstand nicht angehören.

 

 

§15

 

In allen aus dem Vereinsverhältnis entstehenden Streitigkeiten entscheidet das Schiedsgericht.

Das Schiedsgericht setzt sich aus 4 ordentlichen Vereinsmitgliedern zusammen. Es wird derart gebildet, daß jeder Streitteil innerhalb von 7 Tagen dem Vorstand 2 Mitglieder als Schiedsrichter namhaft macht. Diese wählen mit Stimmenmehrheit einen Vorsitzenden des Schiedsgerichtes. Bei Stimmengleichheit entscheidet unter den Vorgeschlagenen das Los.

Das Schiedsgericht fällt seine Entscheidung bei Anwesenheit aller Mitglieder mit einfacher Stimmenmehrheit. Eine Stimmenthaltung ist unzulässig. Es entscheidet nach bestem Wissen und Gewissen. Seine Entscheidungen sind endgültig.

Weigert sich ein Streitteil innerhalb der vorgeschlagenen Frist  dem Vorstand als Schiedsrichter namhaft zu machen, obliegt es dem Vorstand mit Mehrheitsbeschluß die gemäß Absatz2 erforderliche Anzahl von Schiedsrichter  aus dem Bereich der Streitunbeteiligten Vereinsmitglieder auszuwählen.

Ist der Vorstand selbst Streitteil und weigert sich dieser fristgerecht gem. Absatz 2 den Schiedsrichter dem anderen Streitteil gegenüber namhaft zu machen, kommt es nicht zur ordnungsgemäßen Bestellung des Schiedsgerichtes. In diesem Fall ist diese Angelegenheit automatisch als Tagesordnungspunkt bei der nächsten stattfindenden ordentlichen Generalversammlung zu behandeln.

 

 

§16

 

Die freiwillige Auflösung des Vereines kann nur in einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Generalversammlung und nur mit Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen beschlossen werden.

Diese Generalversammlung hat auch – sofern Vereinsvermögen vorhanden ist – über die Liquidation zu beschließen. Insbesondere hat sie einen Liquidator zu bestellen und einen Beschluß darüber zu fassen, an wen dieses nach Abdeckung der Passiva verbleibende Vereinsvermögen zu übertragen ist. Dieses Vermögen ist in der Art zu verwenden, daß es einem Verein mit ähnlicher Zielsetzung oder einer karitativen Organisation übereignet wird!